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Verschleißfest beschichten

Beim Laserauftragschweißen mit Pulver erhitzt der Laser das  Werkstück und schmilzt es lokal auf. Gleichzeitig wird ein inertes Gas gemischt mit feinem Metallpulver dem Prozess zugeführt. Die Versorgung des Wirkbereichs mit dem Metall-/Gasgemisch erfolgt über Rohr- oder Koaxialdüsen. An der erhitzten Stelle schmilzt das Metallpulver auf und verbindet sich mit dem Metall des Werkstücks. Das Verfahren kommt überall dort zum Einsatz, wo teure Bauteile verschleißen und repariert werden müssen. Neben Umformwerkzeugen zählen Triebwerksteile und Turbinenteile wie Blades zu den bekanntesten Reparaturteilen. Das Verfahren kommt auch beim Aufbau von Funktionsschichten, wie Verschleißschutzschichten zum Einsatz.

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Beschichtungskopf YC30 - Basisausstattung
Kleine Stückzahlen wirtschaftlich bearbeiten

Bei Bremsscheiben für Rennräder ist es besonders vorteilhaft, den thermischen Verzug mit lokal sehr begrenztem Wärmeeintrag zu vermeiden. Die fein gegliederten, empfindlichen Funktionsbereiche werden gezielt dreidimensional mit dem Laser gehärtet.

Beschichtungskopf YC52 - Basisaustattung
Walzen verschleißfest laserbeschichten

In den Walzwerken der Stahlindustrie werden unterschiedliche Walzen von 0.5 Meter bis 2 Meter Länge benötigt. Als weltgrößter Stahlhersteller setzt Tata Steel auf das Laserbeschichten. Die verschleißfeste Beschichtung verlängert die Standzeiten von bisher nur 8 Tagen im Dreischichtbetrieb um mehr als das Zehnfache.

Beschichtungskopf YC52 - Basisaustattung
Hacker für Holzindustrie

Die hochbeanspruchten Schneiden dieses Hackmessers für die Holzindustrie werden bei Verschleiß durch neue harte und verschleißfeste Funktionsschichten lokal verstärkt. Dies spart erheblich Kosten, da sich die Reparatur nur auf die beschädigten oder abgenutzten Bereiche beschränkt. Die mit dem Laser aufgetragenen Schichten sind wahlweise 0.1 mm bis 1.5 mm dick, die Breiten können zwischen 1 mm und 5 mm eingestellt werden. Dickere Schichten erfordern das Stapeln von mehreren Schichten übereinander.

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